Aktuelles - Pressegespräch: FRAUEN. LEBEN. REGIONEN. – Projekte in der Obersteiermark West
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Im Rahmen des Calls FRAUEN. LEBEN. REGIONEN. des Landes Steiermark konnten Projekte eingereicht werden, die dazu beitragen, den vielfältigen Lebensmodellen von Frauen gerecht zu werden und lebenswerte Rahmenbedingungen auf regionaler Ebene positiv zu beeinflussen. In der Region Obersteiermark West wurden nun die drei eingereichten Projekte positiv genehmigt, weshalb Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer gemeinsam mit den Vorsitzenden der Region Obersteiermark West und den Projektträgern zu einem Pressegespräch einlud.


Trotz der Dynamik, die aktuell in der Regionalentwicklung der Steiermark vorherrscht, war es für den stellvertretenden Landeshauptmann Michael Schickhofer als Gesamtverantwortlichen stets ein Bedürfnis da anzupacken, wo es Nachholbedarf gibt. „Die Zukunft der Regionen in der Steiermark müssen wir gemeinsam mit den Frauen gestalten. Daher haben wir mit dem Call FRAUEN. LEBEN. REGIONEN. über eine Million Euro zur Verfügung gestellt, um Projekte mit Frauen und für Frauen zu ermöglichen“, erklärte Schickhofer den anwesenden MedienvertreterInnen beim Pressegespräch im Sternenturm Judenburg. Schickhofers Zukunftsvision sieht vor, dass Männer und Frauen gleichberechtig Arbeits- und Familienzeit verbringen dürfen bzw. dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt ist.

„Wenn Frauen nicht die entsprechenden Einrichtungen für die Betreuung ihrer Kinder bzw. ihrer zu pflegenden Angehörigen vorfinden, werden sie abwandern. Daher wurden in unserer Region nun 3 Projekte genehmigt, die mit einem Gesamtprojektbudget von 385.000 Euro, davon mit 269.500 Euro über diese Förderschiene, finanziert werden“, erläuterte die Vorsitzende der Großregion Obersteiermark West Gabriele Kolar.

Die ROW Regionalmanagement Obersteiermark West GmbH als Projektträgerin gibt eine Studie in Auftrag, in der anhand einer Meinungsumfrage erhoben wird, woran es im Bereich Kinderbetreuung und Pflege in der Region fehlt bzw. was sehr gut funktioniert. Dieser Fragebogen wird von den 34 BürgermeisterInnen der Bezirke Murau und Murtal an alle Haushalte übermittelt, das Ergebnis wird dann an die Verantwortlichen aus Bund und Land übergeben.

„Im Rahmen des Projektes WWW 4.0 – Weitblick Weiblich Wirtschaften werden wir eine Kooperationsplattform für Frauen entwickeln lassen, um unter anderem selbstständige und unselbstständige Erwerbsarbeitsbeteiligung zu stärken“, schildert Anny-Lori Sperl vom Projektträger Verein Novum, Zentrum für Frauen und Mädchen. Auch Sperl betont, dass der Frauenabwanderung entgegengewirkt werden müsse, denn mit den Frauen verlassen auch die Kinder die Region.

Harald Kraxner und Gunilla Plank von der Holzwelt Murau wollen mit dem Projekt „murauerInnen“ unter anderem die Rollenbilder der Frauen sichtbar machen. „In den entscheidungsfähigen Gremien sind oftmals nur Männer“, so Kraxner. Die Holzwelt möchte daher auch die Möglichkeiten sowie Entwicklungspotentiale in der Region aufzeigen und Anregungen zum Mitbestimmen und Mitgestalten geben.

Hermann Hartleb, stellvertretender Vorsitzender der Großregion, fügte abschließend hinzu, dass es immer wieder solche Themen gegeben hatte, aber nie Projektträger zu finden waren. Es freue ihn besonders, dass es nun diesen Call gibt und gemeinsam viel für die Bezirke Murau und Murtal erreicht werden kann.

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