Regionale Wertschöpfung durch innovative Klärschlammverwertung

Regionale Wertschöpfung durch innovative Klärschlammverwertung

Projektträger: ROW GmbH

Projektlaufzeit: von 05/2018 bis 12/2020

Finanzierung: StLREG


Projektbeschreibung

Geplant ist das Umsetzen eines innovativen, ökologischen und energiepolitischen Pilotprojektes der Region Murtal, mit dem Ziel, anfallenden Klärschlamm (regional / überregional) im Sinne eines geschlossenen biologischen Kreislaufes nachhaltig zu verwerten.
Eine nachhaltige Nutzung vorhandener Ressourcen - anfallenden Klärschlamm als Rest- bzw. Abfallprodukt, dessen Entsorgung und Aufbereitung bisher weder umweltbezogen noch wirtschaftlich positiv besetzt ist - und damit verbunden eine Erzeugung umweltfreundlicher Energie stehen im Mittelpunkt.
Der Klärschlamm zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus, daraus kann Biodiesel hergestellt und im Flottenbetrieb eingesetzt werden. Weiters enthält Klärschlamm Wertstoffe wie Ammonium und Phosphat, diese können zurückgewonnen und als wertvoller Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dazu wurden die Grundlagen im Rahmen eines Forschungsprojektes der Montanuniversität Leoben in einem Messlabor direkt an der Kläranlage in Knittelfeld erforscht. Diese Stoffe sind wertvolle Düngemittel, es besteht danach eine hohe Nachfrage durch die ausgeprägte Landwirtschaft im Bereich Aichfeld-Murboden und den angrenzenden Talschaften.
Regionale Wertschöpfung entsteht direkt durch die Rohstoffnutzung und Schließung von Stoffkreisläufen. Damit steht das Projekt auch im Sinne effizienter Ressourcenschonung und -nutzung, und leistet auch einen wertvollen Beitrag im Sinne der Nachhaltigkeit.
Im Zuge dieses Leitprojektes soll eine Demonstrationsanlage errichtet werden, unter der Einbindung von Forschungs- und Wirtschaftspartnern.
In den bisherigen Projekten wurde die grundsätzliche Machbarkeit des Projektvorhabens erarbeitet.

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