Aktuelles - Gemeinsame Investitionen in unsere Region
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In Anbetracht des demografischen Wandels gilt es für eine nachhaltige Regionalentwicklung der Abwanderung entgegenzuwirken und die Region als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu positionieren. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung – kurz EFRE – trägt in Österreich zu Investitionen in Wachstum und Beschäftigung bei. Beim Regionalressort des Landes Steiermark wurden aus der Region Obersteiermark West 3 Projekte eingereicht, deren Förderungen genehmigt wurden. Gemeinsam mit VertreterInnen der regionalen Politik und dem Land Steiermark stellten die ProjekträgerInnen ihre Vorhaben bei einem gemeinsamen Pressetermin im Wasserturm in Zeltweg vor. 


LAbg. Gabriele Kolar eröffnete als Vorsitzende der Großregion Obersteiermark West die Veranstaltung und gab Aufschluss darüber, welche regionalen Entwicklungsprojekte bis spätestens 2020 umgesetzt werden. Neben der interkommunalen Standortentwicklung des Bezirkes Murau wurden auch die Innenstadtgestaltung der Stadt Judenburg und die Erstellung eines Konzeptes zur Einführung eines interkommunalen Flächenmanagements am Beispiel der HIZ-Gemeinden – mit einem Gesamtvolumen von knapp einer Million Euro – als förderungsfähig eingestuft; gefördert werden 60 % der jeweiligen Projektkosten. Geschäftsführerin Dr.in Bibiane Puhl, deren Regionalmanagementbüro die ProjektträgerInnen bei der Projektentwicklung und -antragstellung begleitete, zeigte sich erfreut über die hohe Qualität der eingereichten Projekte und ergänzte: „Damit ist ein weiterer Umsetzungsschritt im Rahmen des Regionalen Entwicklungsleitbildes getan.“ Sowohl LAbg. Kolar, als auch DI Harald Grießer, Abteilungsleiter der A17 Landes- und Regionalentwicklung, betonten die Besonderheit, dass die Gemeinden der Region gemeinsam an der Stärkung des Standortes arbeiten und so der Abwanderung entgegenwirken bzw. die Möglichkeiten für neue Betriebsansiedelungen begünstigen. „Im Zuge der Projektumsetzungen geht es jedoch auch darum, die Basis zu stärken, sodass auch regionale Betriebe wachsen können“, erläuterte DI Grießer und zeigte auch den Mehrwert für bereits bestehende Unternehmen auf.


Stadtregionen gelten als Motoren gesellschaftlicher und kultureller Entwicklungen. In Judenburg möchte man daher in Zukunft Schwerpunkte in den Bereichen Kultur, Handwerk, Erlebnis, leistbares Wohnen und Regionalität setzen. „Wir möchten zum Beispiel eine Zirbenlandveranda am Hauptplatz errichten und das Angebot der Gastronomie für Jugendliche attraktiver gestalten“, schilderte der Projektträger Heinz Mitteregger, Geschäftsführer Stadtmarketing Judenburg. Mit einem Projektvolumen von etwa 485.000 Euro verfolgt man das Ziel, die Attraktivität für die ansässige Bevölkerung und Gäste zu steigern.

Das Projekt rund um das Holzinnovationszentrum möchte mit einem Gesamtprojektvolumen in der Höhe von 165.000 Euro den Standort in Zeltweg weiter ausbauen. Darüber hinaus sollten auch gemeindeübergreifende, räumliche Entwicklungen von Flächen für Industrie-, Gewerbe-, und Dienstleistungsbetriebe erreicht werden. „Ziel ist es, die überregionale Zusammenarbeit der Gemeinden weiter zu forcieren und den Konkurrenzkampf bei Betriebsansiedelungen zu vermeiden“, sind sich HIZ Aufsichtsratsvorsitzender Bgm. Hermann Dullnig und Geschäftsführerin DI (FH) Barbara Reichhold einig. Gemeinsam mit den Gemeinden Zeltweg, Judenburg, Obdach und Weißkirchen wird ein Konzept zur Einführung eines interkommunalen Flächenmanagements entstehen.

In Murau nehmen alle 14 Gemeinden gemeinsam die Entwicklung des Bezirkes als Wirtschaftsraum in Angriff. „Ein koordinierter Ablauf und ein abgestimmtes Vorgehen aller Gemeinden des Bezirkes wurde beschlossen, damit Murau in Zukunft nicht nur als Tourismusregion, sondern auch als Wirtschaftsregion wahrgenommen wird“, bringt Holzwelt Murau Geschäftsführer Harald Kraxner das Ziel des Vorhabens auf den Punkt. Durch ein Flächenmanagement mit interkommunalem Finanzausgleich profitieren alle Gemeinden von dem Betriebsansiedelungsvorhaben. Darüber hinaus sollten im Projekt die Mehrwerte des Bezirkes herausgearbeitet werden, wie zum Beispiel, dass keine Region so zentral für die 5 größten Landeshauptstädte liegt wie Murau.

Gemeinsam will man mit den Projekten den Wirtschaftsraum Obersteiermark West stärken, Arbeitsplätze schaffen und dahingehend dem demografischen Wandel begegnen.

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